Das Verkaufsverbot Für Säfte Mit Zucker Ist Bereits In Kraft

Das Verkaufsverbot Für Säfte Mit Zucker Ist Bereits In Kraft
Das Verkaufsverbot Für Säfte Mit Zucker Ist Bereits In Kraft
Anonim

Ab Dienstag, 28. April, tritt ein Verkaufsverbot für Fruchtsäfte mit Zuckerzusatz in Kraft. Das Verbot gilt nicht nur für Bulgarien, sondern für alle Länder der Europäischen Union.

Fakt ist das Verbot dank einer Richtlinie der Europäischen Kommission, die im März 2012 verabschiedet wurde. Die Richtlinie sieht eine Frist von 18 Monaten für ihre Umsetzung vor. Das Verbot des Zuckerzusatzes Fruchtsäfte wurde im Oktober 2013 eingeführt und die 18-monatige Nachfrist ist am 28. April abgelaufen.

Zhana Velichkova, Vorsitzende des Verbandes der Hersteller von Erfrischungsgetränken, sagte Trud, dass die Süße der Säfte nur von den Früchten stammt, die in die Säfte eingebettet sind.

Velichkova fügt hinzu, dass der Zusatz von Aspartam-Süßstoffen seit Jahren verboten sei. Ihr zufolge war die Verwendung von Süßungsmitteln in Fruchtsäften schon vor Erlass des Verbots nicht erlaubt.

Von nun an wird erwartet, dass Inspektoren der BFSA die Einhaltung des Verbots überwachen. Die neuen Anforderungen an Fruchtsäfte verteuern jedoch die Produktion und das Endprodukt wird nun zu deutlich höheren Preisen gehandelt.

Säfte
Säfte

Die Hersteller müssen den Geschmack von Säften erreichen, indem sie nur Früchte, Vitamine, Mineralien und so genannte verwenden. Nahrungsergänzungsmittel. Das Ziel ist es, die Säfte gesund und gesund zu machen.

Klingt bisher alles sehr gut, doch bevor sich viele freuen, dass sie nun nur noch brauchbare Fruchtsäfte kaufen können, werden wir wichtige Klarstellungen vornehmen.

Das Verbot gilt nur für Getränke, die als Saft gekennzeichnet sind. Alle, die die Namen Elixier, Fruchtgetränk und dergleichen tragen, können leicht Süßungsmittel und Zuckerzusätze enthalten.

Der Konsum von Natursäften ist in Bulgarien noch immer sehr gering. Der durchschnittliche Bulgare konsumiert etwa 9,4 Liter Saft pro Jahr, zum Vergleich in Deutschland beträgt der Jahresverbrauch pro Person 34 Liter.

Ein hoher Zuckerkonsum ist mit einem erhöhten Risiko für Fettleibigkeit, Diabetes und die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Problemen verbunden.

Laut einer Reihe von Experten ist es Fruchtsäfte haben den größten Beitrag zu Fettleibigkeit und Diabetes in Großbritannien, denn nur 250 ml Saft enthalten 115 Kalorien, was 7 EL entspricht. Zucker.

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